Hörspiele

Mittwoch 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Wir - Hier (3/4) Von Helgard Haug und Thilo Guschas Wie sich Nationen feiern Musik: Frank Böhle Regie: Helgard Haug Produktion: WDR 2020 Anschließend: WDR 3 Foyer

Mittwoch 20:00 Uhr NDR kultur

Hörspiel

Der sich langsam WIRKLICH etwas seltsam entwickelnde Kongress der Thanatologen (2013) Hörspiel von Nis-Momme Stockmann und Les Trucs Musik: Les Trucs Regie: Nis-Momme Stockmann und Les Trucs Mit Joy Maria Bai, Moritz Grove, Franziska Machens, Anne Tismer, Leon Ullrich, Herbert Fritsch u.a. NDR 2020 Wir befinden uns auf dem 125. Kongress der deutschsprachigen Thanatologen. Das besondere Jubiläum wird mit einem - erstmalig - musikalischen Schwerpunkt veredelt: "Die Zukunft der Trauermusik". Denn in dieser Hinsicht hat sich in den vergangenen Jahrhunderten leider nicht sonderlich viel bewegt. Vorläufiger Höhepunkt: Der Mord an Professor Sebersdorsch-Malzhausen auf offener Bühne. Während sich Wissenschaftliches mit persönlichem Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vermischt, zeigt sich, wie sehr der Umgang mit dem Tod eine Sache der Lebenden ist. Eine Diskurskomödie über die Zukunft einer Musikgattung, den Tod an sich und den Wissenschaftsbetrieb als solchen. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Hörspiel

Mittwoch 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Accabadora Von Michela Murgia Aus dem Italienischen von Julika Brandestini Mit Lena Stolze, Josephine Banik, Janina Stopper, Daniel Rothaug, Nico Holonics und anderen Bearbeitung und Regie: Uwe Schareck WDR 2014 Kriminalgeschichte über das Thema Sterbehilfe. Die "Accabadora" ist "eine Frau, die Sterbenden in Agonie zum Tode verhilft". Anthropologen sind sich nicht einig, ob sie tatsächlich existiert hat oder ob es sich um eine mythologische Figur handelt. Einigen Quellen zufolge wirkte die letzte Accabadora 1952 in Orgosolo. Sie ist Gegenstand vieler sardischer Legenden, in denen sie häufig zugleich auch die Funktion der Hebamme bekleidet." Eine verschwiegene Welt in einem sardischen Dorf der 1950er Jahre: Maria wird aus existentieller Not von ihrer Mutter weggegeben zur kinderlosen 60-jährigen Schneiderin Bonaria. Doch die umgibt ein Geheimnis, an dem auch Maria schwer tragen wird. Manchmal hört Maria ihre Ziehmutter, wie sie sich nachts aus dem Haus stiehlt. Am nächsten Tag läutet die Totenglocke. Als Bonaria viele Jahre später im Sterben liegt, steht Maria vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens. Michela Murgia, geb. 1972 in Cabras/Sardinien, italienische Schriftstellerin. Werke unter anderen "Camilla im Callcenterland" (2011)," Accabadora" (2011), "Murmelbrüder" (2014), "Chirú" (2017), "Faschist werden: eine Anleitung" (2019).

Mittwoch 21:00 Uhr HR2

Hörspiel | Hartmann und der Rosenkranzkiller von N. Anspann

In der Regie von Irene Schuck Im Fall Brandstetter, dem Supermarkterpresser, der unversehens zum Geiselgangster wurde, ist nichts normal gelaufen, das jedenfalls ist die Meinung von Hartmann, dem ehemaligen Superbullen. Immerhin hat Hartmann bei dieser Aktion seine Frau kennengelernt, Eva, die Kassiererin aus dem Supermarkt, die Brandstetter mit einer Spielzeugpistole bedrohte. Am Ende war Brandstetter tot und Hartmann ist ins Drogendezernat gewechselt, wegen besserer Aufstiegschancen, und wegen Eva, denn die hat hohe Ansprüche ...

Mittwoch 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Tote Winkel Von Hermann Bohlen Regie und Ton: der Autor Mit: Annemarie Cordes, Hermann Bohlen, Kriminalkommissar Hegenbarth, Thomas Bensler, Hamze Bytyci, Peter Galle, Andrea Gerk, Rita Grundmann, Erhard Grundmann, Max Hoppe, Hartmut Hoppe, Sophia Littkopf, Judith Lorentz, Theo Lorentz, Hanni Lux, Arne Meissner, Matthias Pätsch, Oliver Posener, Andreas Schwiede, Veli Veli, Dominik Wollenweber Musik: Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden, Berlin Posaune und Klavier: Moritz von Woellwarth, Hermann Bohlen Produktion: WDR 2019 Länge: 51"20 Ob zu Fuß, auf dem Rad oder im Auto - auf der Straße reißt die dünne Schicht der Zivilisation. Auf dem Weg von A nach B geschieht mehr mit uns als nur ein Ortswechsel. Aus dem toten Winkel bricht der blanke Hass hervor. Während Polizisten auf dem Behindertenparkplatz ihren Döner verputzen, begehen kultivierte Menschen Ordnungswidrigkeiten im Minutentakt. Sie verwandeln sich in spuckende, hasserfüllte Personen, denen das Schimpfwort nicht roh und verletzend genug sein kann. Das Machtgefälle zwischen den Verkehrsteilnehmern fördert Emotionen zutage, die wir sonst nie so unverhohlen zeigen: Wut, Lebensangst und Verachtung. Wo es kracht, kommt es nicht nur zu Lackschäden an der Karosserie, der dünne Firnis unserer Zivilisation wird brüchig. Gibt es einen Ausweg aus dem tobenden Gegeneinander hin zu mehr rücksichtsvollem Miteinander? Bevor die Frage mit einem entschiedenen Nein beantwortet werden kann, gehen Autos massenhaft in Flammen auf - die Fiktion sprüht Funken. Hermann Bohlen, geboren 1963 in Celle, Hörspielautor und -produzent. 1997 erhielt er den Hörspielpreis der Akademie der Künste für "Prozedur 7.7.0" (SFB 1996), außerdem mehrfach die Auszeichnung der Darmstädter Akademie der darstellenden Künste "Hörspiel des Monats", 2012 den Deutschen Hörspielpreis der ARD für "Alfred C. - Aus dem Leben eines Getreidehändlers" (DKultur/HR 2012). 2009 wurde er zum Mitglied der Akademie der Künste ernannt. Für Deutschlandfunk Kultur realisierte er auch "Wurfsendungen" und zuletzt das Hörspiel: "Schweine-Heinz" (Dlf Kultur 2017). Tote Winkel

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